
Diever Galindez
monKaaba — Kolumbien
Diever Galindez und seine Frau Estela Guzman betreiben die Finca Las Juntas in den Bergen von San Agustín, Huila, Kolumbien. Die Farm liegt auf etwa 1.800 Metern Höhe. Auf rund drei Hektar bauen sie vor allem Pink Bourbon sowie weitere Varietäten an.
Heute steht ihre Arbeit für Qualität, Sorgfalt und den Mut, neue Wege zu gehen. Der Beitritt zu monKaaba eröffnete ihnen Zugang zum Spezialitätenmarkt. Zum ersten Mal konnten sie ihre Microlots unter ihrem eigenen Namen verkaufen. Wir sind stolz darauf, Las Juntas – Dievers außergewöhnlichen gewaschenen Pink Bourbon – zum dritten Mal in Folge kaufen zu können.

monKaaba
Von einer anfänglichen Gruppe von sechs Gründerfamilien umfasst monKaaba heute mehr als 60 Familien und beginnt, seine Unterstützung auf Produzierenden in benachbarten Regionen auszuweiten, die nur begrenzten oder keinen Zugang zu Preisen des Markts für Spezialitätenkaffee haben. Die Wirkung von monKaabas Ansatz ist schon jetzt sichtbar. Esnaider hat festgestellt, dass die Qualität der Produktion bei allen an monKaaba beteiligten Erzeuger:innen gestiegen ist und jetzt eine gleichmäßigere Qualität aufweist. Darüber hinaus haben viele der jungen Erzeuger, die mit Beiträgen zu Feldmischungen des Kollektivs wie La Colmena begonnen haben, inzwischen begonnen, Microlots unter ihrem eigenen Namen für hohe Preise zu verkaufen. Dies schafft nachhaltigen Wohlstand für Kleinbauernfamilien und hält das Interesse der jüngeren Generationen am Kaffeeanbau aufrecht.

Wie viele Kleinbauern in Kolumbien verkaufte Diever seinen Kaffee viele Jahre auf dem konventionellen Markt. Die Preise waren niedrig. Es gab kaum Rückverfolgbarkeit und kein Feedback zur Qualität.
2010 schlossen sich Diever und Estela einer kleinen Gruppe erfahrener Produzenten an. Dadurch erhielten sie etwas bessere Preise. Trotzdem wurde ihr Kaffee weiterhin als Teil von Mischungen verkauft. Die fehlende Transparenz machte Diever unzufrieden.
Zur gleichen Zeit litt ein Großteil ihrer Caturra-Bäume unter Blattrost, einer Pilzkrankheit, die Arabica-Pflanzen stark schädigt. Als Reaktion pflanzten sie 700 Pink-Bourbon-Bäume. Diese ersten Pflanzen lieferten neue Setzlinge, die heute große Teile der Farm prägen. Zusätzlich wachsen dort kleinere Parzellen mit Castillo, Cogollo Rojo und Gesha.
Im zweiten Jahr nach der Gründung schloss sich Diever monKaaba an. Seitdem zählt er zu den engagiertesten Mitgliedern des Projekts. Mit viel Einsatz entwickelt er seine Farm stetig weiter – mit dem Ziel, Qualität und Eigenständigkeit weiter auszubauen.