Von Berlin nach Gitesi: Unsere Ruanda-Kaffee-Dokumentation, Teil 1
Eine richtige Einführung zu Teil eins unserer Ruanda-Kaffee-Dokumentation. Gedreht auf unserer Reise im April 2025, jetzt live auf YouTube. Dazu der Hintergrund, wie Chris' erstes Gespräch mit Aimé Dusabe Gahizi von Gitesi Coffee im Jahr 2023 Warawuls gesamten Ansatz für Beziehungen zu Produzent*innen geprägt hat.
Dies ist der erste Artikel einer dreiteiligen Serie zu unserer Video-Dokumentation über Chris' Reise nach Ruanda im April 2025. Die Doku ist jetzt, gut ein Jahr nach der Reise, auf YouTube erschienen. Schau dir Episode eins unten an und lies weiter, um die Geschichte dahinter zu erfahren.
Warum diese Reise uns so viel bedeutet hat
Diese Reise war für uns etwas ganz Besonderes. Chris hat Aimé Dusabe Gahizi, den Geschäftsführer von Gitesi Coffee, Ende 2023 kennengelernt. Unser Kaffeeunternehmen war damals nur eine Idee, der Name Warawul kam erst später. Aber genau durch dieses und viele weitere Gespräche mit Aimé haben wir unseren Ansatz gefunden: transparente, langfristige Beziehungen zu Kaffeeproduzent*innen und die gemeinsame Arbeit daran, der Arbeit am Ursprungsort mehr Anerkennung zu verschaffen.
Aimé war seitdem ein beständiger Unterstützer von Warawul, und das war für uns eine große Motivation, in einer Branche weiterzumachen, die oft in den ausbeuterischen, kolonialen und zutiefst ungleichen Praktiken der Vergangenheit festzustecken scheint. Aimé und die Waschstation im April 2025 zum ersten Mal persönlich zu besuchen, hat uns noch einmal richtig Rückenwind gegeben – und genau diesen Rückenwind wollten wir mit dir teilen. Deshalb gibt es jetzt diese Ruanda-Kaffee-Dokumentation.
Episode eins: Von Berlin nach Gitesi
In dieser ersten Episode wird Chris von Fotograf und Warawul-Stammkunde Leon Fülber auf der langen Reise von Berlin nach Kigali, der Hauptstadt Ruandas, begleitet. Von dort aus wird die Fahrt deutlich holpriger: Der Stadtverkehr weicht steilen, kurvigen Schotterstraßen, während die beiden sich ihren Weg in Richtung Kivusee bahnen.
Die Gitesi Coffee Washing Station liegt in den Ausläufern oberhalb des Sees, und genau hier treffen sich Chris und Aimé endlich persönlich, zwei Jahre nach ihrem ersten Gespräch. Das Wiedersehen beginnt mit einem Rundgang über die Gitesi Coffee Farm, wo Chris etwas zum ersten Mal auf genau diesem Boden erlebt: Er kostet direkt vom Baum eine reife Kaffeekirsche – gewachsen auf der Erde, aus der irgendwann die Tasse in deinen Händen wird.
Es ist ein kleiner Moment, sagt aber viel darüber aus, warum wir das tun. Kaffee wird von Menschen angebaut, auf Land, das sie genau kennen, lange bevor er überhaupt in einer Rösterei ankommt. Das mit eigenen Augen auf genau der Farm zu sehen, auf der unser Gitesi-Kaffee wächst, und dabei von Aimé selbst begleitet zu werden, ist genau die Art von Verbindung, auf die wir Warawul aufbauen wollen.
Demnächst in Episode zwei
Als Nächstes tauchen Chris und Leon tiefer in den Alltag an der Gitesi Waschstation selbst ein. Die Episode ist bereits auf unserem YouTube-Kanal, falls du gleich reinschauen möchtest.
